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A Tottεrmandl isch an ausgwåxnεr Lurch, der an Schwånz håt („Schwanzlurche“). Genauεr gnummen entspricht dés in dεr hoachtaitschn Pezeichnung Salamander. Va dé gips in daitschspåching euopäischn Raum zwoa Årtn, in dεr Hoachspråch: Feuersalamander, Alpensalamander. Firn durchschnittlichn Méntsch (der nét gschtudiart isch) låsst sich dεr erschte van zwoatn untεrscheidn, weil die schwårze Haut gel gfléckt isch. Dεr erschte isch ibεr 20cm lång, dεr åndre pis zu 16cm einschliaßlich Schwanz. Die Tottεrmandlen lébm in Wåssεr, in Wålt unt af die Wiesn. Dεr Ålpmsalamandεr isch in dεr Régl schwårz. In dεr italienischn Provinz Vicenza gip’s åbεr an Ålpmsalamandεr mit an geln Ruggn (dialektal: Güllandar Ekkelsturtzo). Dεr Fuirsalamandεr wert ibεr 20 cm lång


Pezeichnungen in die Tirólεr Dialekte[]

In Tirólεr Dialekt wert nét ålm genau zwischn die zwoa Årtn untεrschiedn. Zem, wó lei oan Årt exischtiεrt, isch freila die sel gmoant.

Die vεrschiednen Pezeichnung sein: Reachmandl (Etschtål), Wettεrmandl (Defreggn), Rejgnmandl (Defreggn), Pergmandl (Innschpruggεr Gegnt), Muεraggl (Untεrinntål), Wegnåår (Untεrinntål) Möltnhunt (Zillεrtål), Kwåttεrpeatsch (Obεrinntål), Wåssamandl, Wegnoargge (Galtür), Tottrmändl (Eggntål), Tåttεrmånn (Ridnaun, Latzfons), Tåttεrmun, Tåtεrmoun, Tatamandl, Regentatsch.

In Fersntål hoaßt dés Viech Reemandl, in Lusern Egglstorz.

Quelln[]

  • Wörterbuch der Tiroler Mundarten; Josef Schatz; Schlern-Schriften Nr. 119-120; 1955 /56
  • Zillertaler Wörterbuch; Wolfgang Ingenhaeff, Martin Reiter; Berenkamp, Schwaz 1992
  • Wörterbuch für das Eggental; Christian Zelger; Pescollderungg-Pluristamp & C. Zelger; Bozen 2004
  • Ridnauner Dialektwörterbuch; Martin Wild; Universitätsverlag Wagner; Innsbruck 2005
  • Gsågg unt d’rfrågg in Flåtzpis; Bibliotheksgruppe Latzfons; Verlag A. Weger, Brixen 2004
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