Boarischs Wiki
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In dén Artikl sóll jedεr Tirólεr ódεr jede Tirólεrin in sein oagnen Dialekt schreibm, weil nét jede Rédewéndung ibråll in Geprauch ódεr pekannt isch.

Rechts van Pindestrich steaht a daitsche Rédewéndung mit dεr gleichn Pedaitung ódεr an Ibεrsétzung ódεr an Erklärung.

Lischtn[]

  • Er / sie isch nébm die Schuach. - Mit ihm / ihr ist nichts anzufangen. Er / Sie ist ungeschickt. (S)
  • Dé finf Hansl – Diese wenigen Leute (S)
  • A grådεr Michl – Ein aufrechter / ehrlicher Mann (S)
  • Dés geaht avanti! – Das geht aber zügig voran! (S)
  • An Årsch håbm – Schwein haben / Glück haben (S, Bozn)
  • Só a Kas! – So ein Blödsinn! (S)
  • Die Potschn austélln – Sterben (S)
  • Die Ertépfl va untn aufεr ånschaugn – Tot sein. / Begraben sein (S)
  • In oan / oanεr die Schneid åkafn – Einen Überheblichen / Eine Überhebliche kleinlaut machen (S)
  • Hólz vór dεr Hittn håbm – Einen großen Busen haben (S)
  • Koan Tau håbm – Keine Ahnung haben (S)
  • Er / Sie håt die Scheiß ibεr nain Zain. – Er / sie hat starken Durchfall. (S, Meran)
  • Taitsch gsågg – Im Klartext gesprochen (S)
  • Wåssεr préding unt Wein trinkn – Von anderen das verlangen was man selbst nicht tut (S)
  • An Puff måchn – Unordnung machen / Lärm machen (S)
  • Puff keiln – Unordnung machen / Lärm machen (S)
  • Dés geaht wia s’ Nudlseichn. – Das geht im Handumdrehen. (S)
  • Af die Sóckn geahn / Af die Keks geahn – Auf den Geist gehen / Auf die Nerven gehen (S, Ibεrétsch)
  • Va Låchn dεrschnélln – Sich vor Lachen biegen (S)
  • Va Låchn dεrkuglen – Sich vor Lachen biegen (S)
  • Hintεr die Oahrn nét truckn sein – Unreif sein (von Jugendlichen) (S)
  • Ibråll sein, wó a plauεr Rach augeaht – Überall sein, wo etwas los ist (S)
  • Sell wóll – Ja freilich (S)
  • Jå pisch gscheid – Ausdruck der Verwunderung (S)
  • Håsch es pål? – Nun reicht es bald. (S)
  • Ghupft wia gsprungen – Ob man das eine wählt oder das andere, da ist kein Unterschied. (S)
  • Die Gósch hébm – schweigen; den Mund halten (S)
  • Die Pappm nét aupréngen – den Mund nicht aufbringen; nichts sagen (S)
  • In Orsch stoaßn – einen Fußtritt in den Hintern geben
  • Maschggra geahn / giahn – zu Fasching verkleidet gehen (S)
  • A tia amåll fint a plints Hiandl aa an Kearn. – Manchmal … (S, Eisåcktål)
  • Iatz hammach. – Jetzt haben wir es. (Zillachtål)
  • Ma dai – 1. Los, mach schon! 2. Lass das! (S; aus dem Italienischen)
  • Wóll-wóll! – Aber natürlich! (S)
  • Só sig hålt i’s. – Das ist jedenfalls meine Meinung.
  • Éppes mitgiεn låssn – einen Kleindiebstahl begehen
  • Af dεr Schellródl / Schelchrodl sein – herumstreunen; nicht zu Hause sein wo man sein sollte
  • Aupassn wia Haftlpeißεr – sehr gut aufpassen / sehr gut Acht geben
  • Oan pan Krawattl påckn – jemanden am Kragen packen
  • Taifl noamål eini! – Verdammt noch mal! Hol’s der Teufel!
  • An Teggn håbm – verrückt sein (S, Raum Bozen)
  • Ålle scheißn in gleichn Dréck. – (Jeder Mensch hat den gleichen Wert, ob arm oder reich.)
  • Sólång die Haxn untεr mein Tisch håsch, réd i. – Solange du bei mir verpflegt wirst, bestimme ich. (Bemerkung des Vaters an das aufmüpfige Kind)
  • Dεrstunkn unt dεrlógn – unwahr
  • Nét recht pa die Gróschn sein / Nét gånz pa die Gróschn sein – nicht alle Tassen im Schrank haben
  • Inkait låssn (Etschtal) / in Kait loudn (Eisåcktål) – in Ruhe lassen; unbehelligt lassen
  • Koan Stroach tean / tian – nichts tun, nicht arbeiten.
  • Guat pan Zuig (pa Zoig) sein – kräftig und gesund sein.
  • Huarn in die Wént(e) – ein Kraftausdruck (Ibεrétsch, Ridnaun)
  • A Gósch wi’ a Scharnschleifεr håbm – sehr geschwätzig sein
  • Ausschaugn wi’ a gspiebme Gerscht(e) – sehr bleich sein (Ridnaun, Ibεrétsch)
  • Pis krumpe fufzehne – sehr lang (S)
  • Nét pip unt nét pap sågn – schweigsam sein; keine Antwort geben (S)
  • Tumm sein wia die Nacht finstεr – sehr dumm sein (S)

Legende[]

(S) in Sidtiról (weanigschtns toalweis) vεrwendet

(N) in Pundeslånt Tiról (weanigschtns toalweis) vεrwéndet

(O) in Óschttiról (weanigschtns toalweis) vεrwéndet

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