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Seiger Veit an Póngau
Bild
Wappen von Seiger Veit an Póngau Koschten fejt
Baasisdaaten
Bundeslond: Soizburg
Pólitischer Bezirk: S. Hóns an Póngau (JO)
Flächen: 56,84 km²
Hejchen: 764 m i. A.
Eihwóoner: 3471 (1. Jan. 2011)
Bevéjkarungsdichten: 61 Eihwóoner pró km²
Póstloatzoi: 5621
Vurwoi: 06415
Gmóandkénnziffer: 50 420
Gmóandvawoitung: Gemeindeamt
Markt 12
5021 St. Veit/Pg.
Webseiten:
Pólitik
Burgermóaster: Pirnboucher Wastl
(Pirnbacher Sebastian) (ÖVP)
Gmóahráut: (2004)
8 SPÖ, 10 ÖVP, 1 FPÖ

Seiger Veit an Póngau[1] (Deitsch: St. Veit im Pongau) is a Morktgmoah an Póngau an Soizburger Lónd in Esterreich und houd 3.471 Eihwóner (Stónd 01.01.2011). D' Gmoah is da erscht heilklimatische Kurorscht vah Soizburg.

Gschichd[]

Bereits in da friarern Bronzezeid houd a Siadlung am Klinglberg (200 - 1500 v. Chr.) bstónden. Dia is im Zómmhóng mim in da Gégernd btriamnen Kupferbergbau entstónden. Ma vamutt heid, daas d' Siadlung netter an Winter bewónt gwéin is und as Rókupfer im Fruajour d' Soizach ojché - bis ad Nachernt vah Soizburg transportierscht wourn is. A' da jingern Eiszeid (za. 450 - 15 v. Chr.) is Seiger Veit aa a kejtischs Siadlungsgebiat gwéin. Aus da Rémerzeid houd sé a an Kirchturm eihgmauerschts Groubreliëf dahoiden. Asó epps a' da Zeid umerra 800 und 1100 is a Kirchensiadlung entstónden. Dia erschte schriftliche Nénnung vam Orscht is aus'm Jour 1074 iawerliaferscht. 1425 is as Morktrecht schriftlich fixierscht wourn. 1334 houds an Morktbrónd gejm, wó decht da hoiwerschte Morkt, inklusiav da Kirch zasterscht wourn is. D' Kirch is nóich aufbaut wourn und im Laaff vah da Zeid za ner vierschiffing gótischen Baasilika ausbaud wourn. Sie is d' Oahzig an Soizburger Lónd vah derer Oart. 1731 unterm Erschzbischóf Firmian hómd 3.100 Prótestanten d' Gegernd valoussen miassen und sand nouch Óstpreissen ausgwónderscht. Nóiche Siadler sand aus'm tiaróierrischen, aus Boarn und aus'm Rheihlónd kémm.

Geograafie[]

D' Gmoah liagg an Póngau, asó epps siem km vah da Bezirkshauptstoud Seiger Hóns wegg, an Soizburger Lónd. Durchs Gmoahgebiat fliasst d' Soizach. Da Orscht sejm liegg auf an Hóchplateau ówerhoib vah Schwouschzach auf za. 760 m. i. A.

Berg an Gmoahgebiat[]

  • Hóchglócker
    (Hochglocker): 1588m
  • Schneeberg
    (Schneeberg): 1929m
  • Hóchégg
    (Hochegg): 1817m
  • Gómskégai
    (Gamskögerl): 1746m
  • Heikoréck
    (Heukareck): 2099m
  • Sóndkégai
    (Sandkogel): 2249m
  • Hejwónd
    (Höllwand): 2287m
  • Hosséck
    (Haßeck): 2119m
  • Luxkégai
    (Luxkogel): 1824m

Nouchbargmoandner[]

S. Veit grénzt an fóigerschte Gmoaner óh:

Góidégg Mijbouch Seiger Hóns
Schwouschzach
Lénd a. Pzg.
Compass card (de) Seiger Hóns
Dorfgouschtoah Dorfgouschtoah
Gróssourl
Gróssourl

Katastroigmoandner & Orschtstoaé[]

S. Veit untergliaderscht sé in fóigerschte Katastroigmoaner und Orschtstoaé:
(in Klómmern d' jeeweilig hóchdeitsche Bzeichning)

  • Obtsdorf
    (Abtsdorf)
  • Buachocker
    (Buchacker)
  • Fejdmoar
    (Feldmair)
  • Gewerwebark
    (Gewerbepark)
  • Groufmhóf-Derfé
    (Grafenhof-Dorf)
  • Klómm
    (Klamm)
  • Lóngmóos
    (Langmoos)
  • Lejchen
    (Lehen)
  • Morkt
    (Markt)
  • Niaderunterschberg
    (Niederuntersberg)
  • Ówergroufmhóf
    (Obergrafenhof)
  • Ówerlejchen
    (Oberlehen)
  • Ówerunterschberg
    (Oberuntersberg)
  • Piché-Derfé
    (Pichl-Dorf)
  • Schéhroah
    (Schönrain)
  • Sunnfejd
    (Sonnfeld)
  • Sunnloaten
    (Sonnleiten)
  • Stoah
    (Stein)
  • Steckéfejd
    (Stöcklfeld)
  • Urpouss
    (Urpaß)
  • Vielejchen
    (Viellehen)

Sejchenswerschts[]

  • Morktbloutz
  • Pfourkirch a vierschiffig gótische Basilika aus'm 14./15. Jourhunderscht. Da Turm is 42 m hóch, da ochtéckige Tauffstoah aus ródm Marmor stómmb aus da Zeid umarer 1500. D' ehemoiige "oide Sakristei" gherscht zan ejderschten Toaé vah da Kirch und is nouch da Freilégung vah Fresken aus'm 14. und 17. Jourhunderscht a sejchenswerschter Toaé vah da Kirch.
  • Klóster Mariënparadias is 1986 auf da Kinderoim (Kinderalm) vah d' "kloanern Schwestern vah Betlehem" (frónzésischer Orden) gryndt wourn. Sejbstbmoide Ikónen sand ausgstejd und kennernd kaafft wern.
  • Hoamatmuseum "Seeloucken" (Heimatmuseum Seelacken) 4000 Jour Gschicht wernd ausgstejd.
  • Seelouckenmij is 1991 wiader in Betriab gnummer wourn.
  • Schaubergwerk "Sunnpau" am Mitterroahberg
  • s' Naturschutzgebiat "Pourseen-Schuachflicker-Heikoureck" (Paarseen-Schuhflicker-Heukareck)
  • s' Naturdénkmoi "Summerlinden ban Hoadachguat" (Sommerlinde beim Haidachgut) d' Linden is 35 m hóch, houd an Stómmumfóng vah 6,10 m und an Krónendurchmesser vah 20 m.

Klima[]

Koide Nordwind wernd durch d' nordseitige Dahéwung vam Hóchglócker stourch ougschwächt; d' koide Luft an Winter kóh vam Plateau ins Soizachtoi oufliassen. D' wormern Sydwind kennernd ywers Gouschtoaner- unds Gróssourltoi (boade Toier ziachend sé vah Syd nouch Nord) nouch S. Veit ziang. Durch d' Loug auf'm Plateau zéjd S. Veit za d' sunnreichsten Orscht in Ésterreich.

Wouppm[]

As Wouppm vah da Gmoah is: "in an róden Schijdel is d' Dourstéjung vam heiling Veit, nämlich da nid bekleiderschte Ówerkerper vah am jugerndlichen Móh mid zan Gebeet gfoiterschte Händ und an góidbnimbiarten Kóbf, der wous aus an auf an niadrig, brénnerschten Scheiterhauffm ruaherschten schwourschzen Kessé ausserrougg".

Pólitik[]

Da Burgermoaster vah da Gmoah is da Pirnboucher Wastl vah da ÖVP.

Persénlichkeitner[]

  • Pirnboucher Hejmut - Schisprunglegénd
  • Gruawer Michi - Nordischer Kombiniarer
  • Schwourschzenberger Reinhard - Schispringer
  • Linsinger Boithasar (1902-1986), Pfourer, Grejchter unter d' Vejker, born in S. Veit

Sporscht[]

S. Veit houd fóigerschte Sportméglichkeiten zan biaten:

  • Ténnisblétz
  • Beachvolleyboibloutz
  • Fuassboibloutz
  • Schwimmboud
  • Eislaaffbloutz
  • Lónglaaffloipm mid Belóichtung

Nétzseiten[]

Óhmerkungen zan Dialekt[]

  1. Im lokaln Pongauer Dialekt is der Audruck „Seiger Veit“ óder aa „Seinig Veit“ eher sejten wourn, heidzdoug sougg ma ehernter „Sànkt Veit“, óder „Sônkt Veit“.
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