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Naja isch in Sidtiról die Pezeichnung firn Deanscht pan italienischn Militär; s Wórt wert haupsächlich va Mandεr vεrwéndet. Die Sidtirólεr håm nåchn 1. Weltkriag pis in die 70εr Jåhr van 20. Jåhrhundεrt die Naja óft außεrhålb va Sidtiról gmåcht; dεrnåch håt’s a Sóndεrrégelung fir die Sidtirólεr gébm, dass sie in oagnen Lånt as Militär måchen kénnen, wópei sie normalεrweis untεr italienische Vórgsetzte unt mit viel italienische Schicksålsgenóssn gwésn sein. Nachn Jåhr 2000 isch in Italien in galing as Peruafsheer eingfiahrt gwórtn. S Interesse dεrfir isch pa die Sidtirólεr nét groaß, derwégn heart man as Wórt håit nimmεr só óft.

Pa dεr Naja håm die Sidtirólεr Puabm Wértεr unibεrsétzt ausn Italienischn ibεrnummen, dé håm åbεr außérhålb van Militärwésn kaum a Pedaitung: Ufficiale di Picchetto (Deanscht håbendεr Offiziεr), alzabandiera (Fåhnenhissung), branda (Péttgstéll), sottotenente (Untεrlaitnånt), guardia (Wåchpóschtn), ...

Die Italienεr selbεr sågn in dεr Umgångsspråch aa naia. S Wórt kimp wåhrscheinlich van italienischn „natalia“, wås sóviel wia „Gepurt“ hoaßt; die Offiziεre ståmmen meistns aus die Kreise va die „Wóhlgepórnen“. Urspringlich isch es pa die Italienεr a Pezeichnung fir die Offiziεre gwésn.

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