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Dolasilla isch a Gschicht aus die Dolomitn, dé va die Ladinεr ibεr Generaziónen mindlich ibεrliefεrt gwórtn unt van Karl Felix Wolff in Puach „Dolomitnsagen“ aufzeichnt gwórtn isch. Die Haupfigur isch die Dolasilla, die Tóchtεr van Kinig van Vólk va die Fanes.

Dεr Inhålt[]

Die Fanes håbm a Murmele af ihrn Wappm. Dεr Kinig isch mit an Ådlεr, in Kinig va die Oanårmign, pefraindet. Weil er lai zwoa Madlen håt unt koan Pua, måcht εr mitn Ådlεr aus, dass sie sich die Kindεr austauschn, wénn oans af dεr Welt kimp. Der Tausch klåppet åber nét wia vórgséchn. Pan Kinig wert an oanårmigεr Pua gepórn, zun Vεrdruss va seinεr Muatεr. Dεr Våtεr håndlt gégn dεr Tradizión va die Fanes unt låsst as Murmele-Wåppm gégn an Ådlεr-Wåppm austauschn.

Die Dolasilla håt amål in die Zwerg ghólfn, in dé ihr Våtεr in Schåtz gstóhln håt. Dεrfir håm ihr die Zwerg an weißen Pånzεr unt an Pógn gmåcht. Sie håm gsågg, dass sie nét in Kåmpf geahn terf, wénn sich dεr Pånzεr vεrférp unt dass sie lei só lång firn Kåmpf taugg, pis sie heiratet.

Dεr Spina de Mul (Muli-Schkelett), der a wichtige Róll in dεr Gschicht spielt, will in Faneskinig in die Knia zwingen, weil εr só stólz isch. Dεr Ey-de-Net (Nåchtaug), a Fraint va dεr Dolasilla, kémpft aa af dεr Seitn van Spina, will åbεr die Prinzéssin Dolasilla unvεrlétzt låssn, wås ihm nét gelingg. Dεr Spina selbεr håt sie mit an Pfeil schwar vεrlétzt. Dés isch firn Ey-de-Net a Grunt, sich in die Fanes anzuschließn, dé in Kåmpf gwingen.

Weil die Fanes mit dεr Hilf van Ey-de-Net só erfolgreich sein in Kåmpf, will dεr Kinig in Aurora-Schåtz hébm. Er måcht an Pakt mit seine Feint unt vεrråtet só sei oagns Vólk. Er isch aa gégn die Heiratsåpsichtn va seinεr Tóchtεr mitn Ey-de-Net unt schmeißt sie vór dεr Tir ausi.

As Vólk va die Fanes sigg sich in die stårkn Feint gégnibεr unt pettlt die Dolasilla, dass sie in Kåmpf geaht. Gånz schwarmiatig stimp sie zua, weil sie in Ey vεrspróchn håt, dass sie nimmεr kémpfn wert. Die Feint stélln in dεr Dolasilla a Fåll und entlóckn ihr die zaubεrhåftn Silbεrpfeil. In dεr Friah, vór sie in Kåmpf geaht, vεrférp sich ihr Pånzεr. Sie fållt in dén Tåg in Kåmpf, wia’s die Zwerg vórausgsågg håm.

Dεr Kinig trifft sich mit seine Feint pan Perg Lagozuoi, abεr die sem ségn sich petrógn unt gébm ihm in Schåtz nét. Er wert zun an Perg vεrstoanεrt. Dεr Perg isch hait nó pan Falzarego-Påss zu ségn. Falzarego pedaitet „fålschεr Kinig“ (fålsch pedaitet in dén Fåll vεrrätεrisch).

Die Feint wélln iaz die Purg va die Fanes eróbεrn. Die Luyanta, die Zwillingsschwéschtεr va dεr Dolasilla in dεr Gestålt van an Murmele, kånn die Feint nét åwéhrn unt só miaßn sich die Fanes in die untεrirdischn Pau va die Murmelen vεrziachn, wó sie sichεr sein. Die Murmelen helfn ihmene, as Fanesreich nåch siebm Jåhr wiedεr aufzupaun. Afn Wåppm kimp wiedεr a Murmele aui.

Quell[]

* Karl Felix Wolff: Dolomitensagen. Verlagsanstalt Athesia Bozen 2003.

Ibersétzungen[]

* Murmele: Murmeltier

* in die Zwerg: den Zwergen

* in dé: denen

* ihmene: ihnen

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