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Lossy-page1-395px-Graça Aranha, sem data
Index

Dyr Wiland °Roman° Canaã von n Graça Aranha 1902, daamals Chanaan gschribn, ist ayn Meilstain in dyr manglöndischn, zvürderst aber in dyr brässlingischen und portischsprachignen Flaudergetaat °Literaturgeschichte°.

Inhalt[]

Zween junge deutsche Einwanderer aus dyr "bössern Gsöllschaft" tröffend eyn Ort in n brässlingischn Bundesland Espírito Santo zamm und beschliessnd, so verschidn wie s aau seind, däß sö si zammtuend und mitaynand aynn Kaffnbauernhof aufmachend. Dyr Ain, dyr Milkau, geet aau gleich voll in seiner Arecht auf, dyr Ander, dyr Lentz (Sun von aynn Ludweign °General° von Lentz) bleibt dyrgögn eewig unzfridm und kan mit dönn Gantzn nit vil anfangen. Dyr Milkau umarmet eynn Liebern nit grad de gantze Menschheit, sundern d Uret und dönn lösstn Fanckn °Atom° aau non; dyr Lentz dyrgögn ist starch deudschvölkisch eingstöllt. Zuespitzn tuet si allss, wie von de deutschn Sidler, aber aau von de einhaimischn Amptner, yn aynn Weiberleut ganz übl mitgspilt werd ...

Tiefferner Sin[]

Der Wiland ist in kainn Wög grad ayn "Saga" (wie s tieweil in brässlingische Quellnen angöbn werd) von dyr deutschn Einwanderung; es geet aau nit grooß um Ainzllitzer oder -truchtn °-personen, -familien°. Dyr Verfasser war selbn Richter in seler Gögnet und gakennt seine Passerer, aau seine Richterglaibn, und kunnt dösswögn gar wol naachfüeln, wie dös sein mueß, wenn myn yn dyr Obrigkeit ausglifert ist. Es kemmend aber aau alte Bsaessn °Sklaven° z Wort und de gantzn verschidnen burglischn °polit.° Stroemungen, wo myn dyrselbn z Brässling yso fandd.

Neigsam für de Deutschn ist aau, däß schoon daamaals aus aynn seittloosn Land yso vor mügliche Gfaarn seittns yn n wilhelmischen Kaiserreich gwarnt wurd, freilich aau vor de Vainster °US-Am.° und Anderne.

Deutsche Übersötzung[]

Ayn deutsche Fassung aane naehernderne Angaabn finddt si daader: [[1]]

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