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Logo Begriffsklärung Da Titel vô dém Artikel is mérdeitig. Weiderne Bedeitunga findt ma unter Österreich/1 (Begriffskléarung).
Republik Esterreich
Republik Österreich • Republika Avstrija
Republika Austrija • Osztrák Köztársaság
Vorlage:Border
Aumtssprooch Deitsch

Regionaale Åmtssproochen: Burnglåndkroatisch, Slowenisch, Ungarisch
Ånerkånnt: esterreichische Geberdensprooch

Haptstod Wean
Stootsform Parlamentarische Bundesrepublik
Stootsówerhapt Bundespräsident Fischer Heinz
Regiarungsschef Bundeskånzler Faymå (Faymann) Werner
Flächen (112.) 83.871[1] km²
Eihwónerzoi (93.) 8.402.549 (4. Quartaal 2010)[2]
Bevejkerrungsdichten (78.) 99,96 Eihwóner pró km²
BIP

Totaal (Nominaal)
Totaal (PPP)
BIP/Eiw. (Nominaal)
BIP/Eiw. (PPP)

2008

(25.) $415 Mrd.
(35.) $328 Mrd.
(12.) $50.098
(13.) $39.634

HDI (25.) 0,851[3]
Währung Eiro (Euro) (€) 1 Eiro (Euro) = 100 Cent
Gryndung Morkgroofschoft: 976
Herzogtum: 1156
Erzherzogtum: 1453
Koasertum: 1804
Doppemonarchie Esterreich-Ungarn: 1867
1. Republik: 1918

2. Republik: 1945 (unobhängig seid 1955)

Naziónoihymne Land der Berge, Land am Strome
Naziónoifeierdog 26. Oktower (Bschluss vom Neitraalitätsgsetz)
Zeidzóne UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März–Oktower)
Kfz-Kennzeichen A
Internet-TLD .at
Telefónvurwoi +43 (Details)

D' Republik Esterreich (aa Estreich, umgångssproochlich aa: Österreich, Deitsch: Republik Österreich), is a demokratischer Bundesstoot in Mittleiropa. Durch sei Vafossung is Esterreich seid 1920 ois semipräsidiale parlamentarische Republik eigrichtt. Da Bund bsteet seid 1922 aus de nei Länder Burnglånd, Kärnten, Niaderesterreich, Oweresterreich, Soizburg, Steiermork, Tiroi, Vorarlberg und Wean (des wos a gleichzeidig Bundeshauptstod is).

Noch da Widerdaglångung vo seiner Unobhängigkeid noch'm Zwaaten Wödkriag hod Esterreich 1955 sei dauerhofte Neitraalität daklärd und is d' Vaanigten Nazionen (1955), 'm Eiroparoot (1956), da OECD (1965) und da OSZE (1975/1995) beidreeden. Seid 1995 iss aa Midgliad vo da Eiropäischen Union.

Mid seine 8,4 Millionen Eiwoner ligt da Stoot aanerseits zwischn Rhein und Boonsee im Westen, sowia da pannonischen Tiafewane im Osten und åndrerseits zwischen da Beemischen Massen und da Thaya im Norn, sowia de Karawånken und'm steirischm Hygllånd im Syn. Mer ois wia 62 % vom Stootsgebit san vo de Oipm bdeckt. Ois Binnenstoot grenzt Esterreich im Norn ån Deitschlånd und d' Tschechei, im Osten ån d' Slowakei und Ungarn, im Syn ån Slowenien und Italien und im Westen ån d' Schweiz und Liachtenstaa.

Geograafie[]

Esterreich dastreckt se in west-estlicher Richtung ywer maximaal 575, in nord-sydlicher ywer 294 Kilomeeter.

Epper 60 % vom Stootsgebit san bergig und håm an Åteil ån d' Ostoipm (vuroim Tiroier Zentraaloipm, d' Hochen- und d' Niadern Tauern, Nerdlichen- und sydlichen Koikoipm und'm Weanerwoid, dessweeng werds Lånd umgångssproochlich aa ois Oipmrepublik bzeichnet. Nerdlich vo da Daaner ligt in Ower- und Niaderesterreich as Granit- und Gneisplatoo, a Teil vom oiden Rumpfgebirg vo da Beemischen Massen, vo dem d' Ausleiffer bis in d' Tschechei und Boarn einereichen; drenter da Ostgrenzen schliassen d' Klaanen Karpaaten å.

D' groossen Ewanen lingan im Osten entlång vo da Daaner, vuroim 's Oipmvurlånd unds Weaner Becken mim Marchföd, sowia in da sydlichen Steiermork, de weeng iarer Låndschoftsänlichkeit zua da Toskana aa oft „Steirische Toskana“ gnånnt werd.

's Burnglånd, estlich vom Oipm-Karpaaten-Bong, lafft in d' Pannonische Tiafewane ausse und hod sowoi låndschoftlich ois wiaraa klimaatisch storke Änlichkeit zum estlichen Nochbar Ungarn, zua dems bis 1921 gherd hod.

Vo da Gsåmtflächen vo Esterreich (83.871,1 km²) entfoid guad oa Viardl auf Tiaff- und Hygeländer. Netter 32 % lingan tiaffer ois 500 m, 43 % vo da Låndesflächen san bwoidet.

De fynf Groosslåndschoften vo Esterreich san
  • Åteil ån de Ostoipm (52.600 km², 62,8 % der Stootsflächen)
  • Åteil vom Oipm- und Karpatenvurlånd (9.500 km², 11,3 %)
  • Vurlånd im Osten, Åteil vo de Råndgebite vom Pannonischen Tiaflånd (9.500 km², 11,3 %)
  • Granit- und Gneisplatoo, Åteil vom Mittlgebirgslånd vp da Beemischen Massen (8.500 km², 10,2 %)
  • Åteil vom Weaner Becken (3.700 km², 4,4 %)

Tiaffster Bunkt: Hedwighof (Gmoand ApetlonBurnglånd) 114 m

Berg[]

Pfeil rechts Schaug aa: Listen vo d' heechsten Berg in Esterreich

De heechsten Berg in Esterreich san Dreitausender und bfinden se in d' Ostoipm. Mid 3.798 m is da Groossglockner in d' Hochen Tauern da heechste Berg. Es gibt mid Neemgipfen ywer 70 Dreitausender in Esterreich.

De Gebirgslåndschoft is vo groosser Bedeitung fyrn Turismus, es gibt vü Wintersportgebite, im Summer biaten se Meglichkeiten zum Bergwåndern und Klettern å.

Seen[]

Pfeil rechts Schaug aa: Listen vo d' Seen in Esterreich

Da greesste See is da Neisidler See im Burnglånd, der mid za. 77% vo seiner Gsåmtflächen vo 315 km² auf esterreichischm Gebit ligt (da Rest gherd zu Ungarn), gfoigt vom Attersee mid 46 km² und'm Traunsee mid 24 km² in Oweresterreich. Aa da Boonsee mid seine 536 km² am Dreiländereck mid Deitschlånd (Freistoot Boarn und Lånd Boden-Wyrttmberg) und da Schweiz ligt zuaram klaanen Åteil auf esterreichischm Stootsgebit. Ollerdings san d' Stootsgrenzen auf'm Boonsee ned exakt bstimmt.

Fyrn Summerturismus in Esterreich håm d' Seen neem d' Berg a groosse Bedeitung, bsunders d' Kärntner Seen und de vom Soizkåmmerguat. De bekånntasten san da Werthersee, da Müstätter See, da Ossiacher See und da Weissensee in Kärnten. Weiderne Seen san da Mondsee und da Woifgångssee ån da Grenzen zwischen Soizburg und Oweresterreich.

Flyss[]

Pfeil rechts Schaug aa: Listen vo d' Flyss in Esterreich

Da greesste Teil vo Esterreich, 80.566 km² werd ywer d' Daaner zum Schworzen Meer hi entwässerd, netter a klaans Gebit im Westen ywern Rhein (2.366 km²) und im Norn ywer d' Öm (Elbe) (918 km²) zur Nordsee hi.

Groosse Neemflyss vo da Daaner san (vo Westen noch Osten):

  • Lech, Isar und Inn, de in Boarn in d' Daaner mynden; se entwässern Tiroi, de in an Inn myndande Soizoch entwässerd Soizburg (ausgenumma 'n Lungau und Teile vom Pongau);
  • Traun, Enns, Ybbs, Erlauf, Pieloch, Traisen, Weanfluss und Fischa entwässern de sydlich vo da Daaner (= rechtsufrig) gleeganen Gebite vo Oweresterreich, vo da Steiermork, Niaderesterreich und vo Wean;
  • Groosse- und Klaane Müh, Rodl und Aist, Kamp, Göllerschboch und Ruassboch sowia Thaya ån da Nord- und March ån da Ostgrenzen entwässern de nerdlich vo da Daaner (= linksufrig) gleeganen Gebite vo Oweresterreich und Niaderesterreich.

De Mur entwässerd 'n Soizburger Lungau und d' Steiermork; se myndt in Krawozien in d' Drau, de widerrum Kärnten und Osttiroi entwässerd. De Drau myndt in Krawozien ån da Grenzen zu Serbien in d' Daaner. Da Rhein entwässerd de greessten Teile vo Vorarlberg, durchfliasst an Boonsee und myndt in d' Nordsee.

De Lainsitz ist zwor auf Grund vo iarer Greess ned vo Bedeitung, ist ower netter da aanzige esterreichische Fluss, der wos vo Niaderesterreich ywer d' Tschechei zur Öm (Elbe) hi entwässerd.

Vawoitungsgliaderrung[]

Esterreich bsteet aus nei Bundesländer (Wean, Niaderesterreich, Oweresterreich, Soizburg, Kärnten, Tiroi, Steiermork, Vorarlberg, Burnglånd); Wean ois Bundeshauptstod is aans dodavo. De åndern ocht Länder gliadern se in 84 Bezirke, de widerrum in Gmoanden unterteilt san, sowia in 15 Statutarsted, de d' Bezirksvawoitung söwer ausym.

Bundeslånd Hauptstod Bevökerrung Flächen
(in km²)
Eiwoner
(pro km²)
Sted Gmoanden
(insgsåmt)
Datei:Burgenland Landesflagge.PNG (B) Burnglånd Eisenstod 283.954 3.965 70,9 13 171
Datei:Flag of Carinthia (state).svg (K) Kärten Klongfurt 559.019 9.536 58,8 17 132
Datei:Flag of Niederösterreich (state).svg (NÖ) Niadersterreich St. Pöten 1.608.590 19.178 83,3 75 573
Datei:Oberösterreich Dienstflagge (Variation).PNG (OÖ) Oweresterreich Linz 1.411.606 11.982 117,5 32 444
Datei:Flag of Salzburg (state).svg (S) Soizburg Soizburg 530.488 7.154 74,2 10 119
Datei:Flag of Steiermark (state).svg (St) Steiermork Graz 1.208.544 16.392 73,6 34 542
Datei:Tirol Dienstflagge (Variation).png (T) Tiroi Innschbruck 707.209 12.648 55,6 11 279
Datei:Vorarlberg Dienstflagge (Variation).PNG (V) Vorarlberg Bregenz (Breagaz) 369.294 2.601 140,9 5 96
Datei:Wien Dienstflagge.PNG (W) Wean Wean 1.705.080 415 4.043,1 1 1
De Bundesländer mid de Eckdaaten mim 19. Mai 2010 (Daaten vo da Statistik Austria)[4]

Sted & Bollungsreim[]

Pfeil rechts Sted & Bollungsreim schaug unter: Listen vo d' Sted in Esterreich
Datei:IMG 0486 - Graz - View from Schlossberg.JPG

Graz is noch Wean de zwaatgreessde Stod vo Esterreich

Datei:Kleinwalsertal vom widderstein.JPG

's Klaawoisertoi in Vorarlberg

Des mid Obstånd greesste Sidlungsgebit in Esterreich is d' Metropolregion Wean mid aner Eiwonerzoi vo guade 2,4 Mio. (Stånd 2008). Somid konzentrird se mer ois wiara Virdl vo da Bevökerrung vom Stoot in da Hauptstodregion.

Weiderne greesserne Stodregionen umgeem d' Låndeshauptsted Graz (Steiermork), Linz (Oweresterreich), Soizburg (Soizburger Lånd) und Innschbruck (Tiroi). Zua de wichtigern Sted zöön weiders (vo West noch Ost) Födkirch (Feldkirch), Dornbirn (Dorobiro) und Bregenz (Breagaz) (Vorarlberg), Villach und Klongfurt (Kärnten), Wös (Oweresterreich), St. Pöten und Weaner Neistod (Niaderesterreich). Insgsåmt bsitzen runde 200 Gmoanden unterschiadlicher Greess as Recht, se Stod z'nenna (Stodrecht); netter bei d' 15 Statutarsted is des vo vawoitungsrechtlicher Bedeitung. A grooss's Probleem, vuroim in wirtschoftlich schwoche Geganden, is d' Obwånderrung (Låndflucht) vo da ländlichen Bevökerrung in d' stodingerrischen Bollungsreim.

Exklaven & Enklaven[]

Auf esterreichischm Stootsgebit findt se mim Klaawoisertoi a funkzionaale Enklave vo Deitschlånd. 's Klaawoisertoi gherd zwor z' Vorarlberg und grenzd geograafisch direkt ån des åne, is ower weeng da topograafischen Loog netter ywer Deitschlånd aus auf d' Stroossen z' daglånga. A weiderne funkzionaale Enklaven vo Deitschlånd is d' Gmoand Junghoiz in Tiroi, de vo Esterreich aus z' darreichen is und netter durch'n 1.636 m hochen Surgschrofm mid Esterreich vabunden is. De Soiforste san esterreischischs Stootsgebit, steengan ower privaatrechtlich im Eingtum vom Freistoot Boarn.

A funkzionaale Enklaven vo Esterreich hod friarer auf schweizerrischm Stootsgebit bstånden. De Schweizer Gmoand Samnaun is långe Zeid auf'm Strossenweeg ned vo da Schweiz, sondern netter ywer Esterreich (Tiroi) aus z' darreichen gweesen. Des hod dodazua gfyrd, dass d' rätoromanische Sprooch im 19. Jorhunderd aufgeem worn is und a'm Tiroierrischen änlicher Dialekt ågnumma worn is. Mittlererweile gibts zwor a Schweizer Strossen noch Samnaun, es bsteet ower noch wia vur a Zoifreizoone. An änlichen Staatus wia Sammnaun hod bis 1980 de Gmoand Spiss im esterreichisch-schweizer Grenzgebit ghobt. Sie is långe Zeid aus netter ywer Samnaun aus z' darreichen gweesen und hod mid aner storken Obwånderrung z' kämpfm ghobt, weil de Gmoand im Geengsotz zua d' åndern Enklaven kaum a wirtschoftliche Entfoitungsmeglichkeit boten hod.

Natur[]

Aufgrund vo da vaschienorting Topograafie in Esterreich kummt sowoi in da Flora ois wiaraa in da Fauna a groosse Åzoi vo Oarten vur. Um de z' schytzen, san in de letzten Jorzeente sex Nazionaalbarks und zoireiche Naturbarks vo vaschine Kategorien eigrichtt worn. Aa bei de UNESCO-Wöderwegiater san zoireiche Flächen ned nur ois Kuiturerwe, sondern aa ois Naturerwe ausgwiesen worn.

Flora[]

Datei:Edelweiss 2835504870 651a3c7700.jpg

Eedlweiss

Esterreich gherd zua am Groossteil da Mittleiropäischen Floraregion å, netter as estliche Niaderesterreich und Wean unds nerdliche Burnglånd, sowia aanige inneroipinen Trockentäler ois Exklavm, zöön zur pannonischen Floraprovinz, de wos an westlichen Teil vo da pontisch-sydsibiarischen Floraregion dorstöd. Baade Regionen san a Teil vom holarktischen Florareich.[5]

In Esterreich woxen 3.165 Voistau-Gefässpflånzen-Oarten, dodazua kemman epper 600 heiffig auftreedande kuitivirde und eibyrgerde sowia ausgstorwane Oarten. Inklusiav de Unteroarten treeden in Esterreich 3.428 Elementar-Gefässpflånzen-Taxa auf, des san beispüsweis um runde 300 Elementar-Taxa mer ois wia im flächenmäässig epper 4,25-moi so groossen Nochbarlånd Deitschlånd. Begryndbor is de relatiave Oartenvüfoit dessweeng, weil Esterreich an Åteil an mererne ser vaschidane Grooss-Naturraime hod: 'm Pannonischm Gebit, da Beemischen Massen, da Flora vo de Oipm, de Kärntner Becken- und Toilåndschoften, 'm nerdlichen und sydestlichen Oipmvurlånd, sowiam Rheintoi[6]

1.187 Pflånzenoarten (40,2 %) steengan auf da Roden Listen. Zuadem woxen in Esterreich aanige hochgrodig sötane Endemiten wia z. B. des Dickwurzl-Leffekraud.

Bsunders as Eedlweiss, da Enzian und d' Aurikl göten ois nazionaale Symboie - obwois ned fyr gånz Esterreich typisch san und netter im Oipmgebit auftreeden - und san auf esterreichische Eiro-Mynzen obbüdt.

Datei:Gemse-LeogangerSteinberge-Spätherbst.jpg

Gams in d' Loigomer Staaberg


Fauna[]

Epper 45.870 Viecheroarten kemman in Esterreich vur, wovo 98,6 % wirwelose Viecher san. 10.882 Oarten san bisher auf a megliche Bståndsgfärdung bewertt worn, dodraus resuitirnd san 2.804 Spezies auf d' nazionaale Rode Listen vo gfärdete Oarten gsetzt worn.[7]

Im Oipmraum san vuroim Gams, Hirsch und Greifvegl vatreeden, in da Daanerewane und am Neisidler See eher da Storch. Historisch is da Eirasische Lux, da Braunbär und de Woidrapp eemfois präsent gweesen, seid d' 1960-er Jor werd vastärkt vasuacht de Oarten wider åzsidln.

Klima[]

Datei:Temperaturdiagramm Österreich.png

Klimadiagramm vo Esterreich, Gsåmmtdurchschnit

's esterreichische Klima is kennzeichnet vo da Wexlwirkung vom ozeanischen Klima mim kontinentaalen bzw. pannonischen Klima. Vo d' Eingheiten vo de Klimatypm is da Osten vo Esterreich vo koide Winter und haasse Summer prägt und es foid gånzjarig netter mässig Niaderschlog.

Da Westen vom Lånd unterliagt in da Reegl wenger strenge Geemheiten, de Winter san maast müder und d' Summer eher worm. Do liengan aa d' niaderschlogreichsten Geganden. D' geograafischen Geemheiten ergeem dodrywer ausse a weiderne Klimazoone, 's oipine Klima, des in d' Berg d' Winter strenger ois im tiaffer gleeganen Osten ausfoin lossen. A weiderne Bsunderheit san gleengtliche Nord- und Sydeiflyss, de aanerseits polare Köden, åndrerseits Sahara-Staab midsich bringa kenna.

Gånz oigmaan werd Esterreich dessweng am mittleiropäischen Ywergångsklima zuagrechnet, mid Rycksichtnåm auf d' Oipm im Zentrum und Westen und d' pannonische Tiafewane im Osten drym.

Tempraturn[]

Datei:Climate table austria -deutsch-.jpg

Klimadiagramm fyr Niaderesterreich (estlich), Wein- und Mostvirdl. Daaten beziang se auf d' Extreemwerte im Jor 2009

Wånn a stabüs Hoch aus'm Osten wirkt (Ideaalfoi „Omega-Hoch“ in da Form vom letzten Buachstoom vom griachischen Alfabet), kå ma mid långem, untriabten Sunnschein und bis zu zwaa Wochen ådauernder Hitzen rechna. Im Winter bwirkt des Hoch an Sunnschein und klirrerde Köden (bis −20 °C). De Sunnscheindauer is epper um 10 bis 20 Prozent länger ois beispüsweis in Norddeitschlånd.

De Haazperioden reicht vo Mitte Oktower bis Mitte Aprü und vaursocht an hochen Energievabrauch.

  • Tiafste in Esterreich gmessane Tempratur: Doline Grealoch bei Lunz am See, −52,6 °C (1932, mittleiropäischer Ködenrekord)[8]
  • Tiafste in Esterreich im Dauersidlungsgebit gmessane Temperatur: Zwettl (NÖ), −36,6 °C (11. Feewer 1929)[9]
  • Hexste in Esterreich im Dauersidlungsgebit gemessane Tempratur: Dellach im Drautoi (K), + 39,7 °C (27. Juli 1983)[9]

Da Herbst 2006 is ois da wärmste seid 1.300 Jor bzeichnet, da Winter 2006/2007 ois da wärmste seid 1900.

Lenz[]

Wärend da Jänner im Oigmaanen ois da ködaste Monad in Esterreich güt, steing de Tempraturn Mitte Feewer (im Lenz/Fruajor) wieder å. Im März vazeichnet ma scho hecherre Tempraturen um d' 12 °C, Åfång Aprü sans scho 18 °C gmessen. Im Mai gibts numoi an erheewlichen Tempraturåstieg vo 18 auf ca. 24 °C.

Summer[]

Da Summer is in Esterreich müd bis haass. Ob'm Juni wern Tempraturn um de 25 °C gmessen, im Juli kummts zu Tempraturn um de 35 °C. Da August foid maastens müd aus, mid aner hochen Luftfeichtigkeid und oftmois ågeneeme Summerwinde.

Hirchst[]

Da Hirchst (Herbst) is in Esterreich müd bis worm, mid Tempraturn um de 20 °C. Koide Tempraturn wern erst im November gmessen. Da Oktower 2009 is wexllaunig im Weeder und in de Tempraturn gweesen, dessweng is in da ersten Oktowerhöften a worms, mediterrans Klima gmödt worn und in da zwaaten bereits winterliche Ködeneibrych vazeichnet worn.

Winter[]

Da Winter in Esterreich is vuroim koid, im Westen und vaanzlt im Osten foin de Tempraturn netter söten unter -2 °C, im Norn und im Syn san de Tempraturn in de Hochlåndschoften fost oiwei unter -10 °C. Wintermonate san in Esterreich vo Schneefoi bgleitt.

Niaderschlog[]

Durch d' Obschwächung vom ozeanischen Klima vo West noch Ost nimmt aa d' Niaderschlogsmeng in söwiger Richtung ob. Dessweng san in Wean d' Niaderschläg netter no hoib so hoch wia in Soizburg, und in d' estlichen und sydestlichen Låndesteile mocht se as pannonische Kontinentaalklima bemerkbor, des in da Sydsteiermork und teilweis im sydlichen Kärtner Seengebit mediterran beeiflusst werd.

Gånzjarig zeichnen se d' Gebite entlång vom Oipmhautkåmm durch hoche Niaderschläg aus, weil bei Tiaffdrucklong feichte Luftstreme aus'm Norn oder Syn aufgstaud und ois Niaderschlog wider obbaud wern. Des bewirkt im Winter groosse Schneemengen in d' Berg und Täler sowia in d' Nord- bzw. Sydstaugebite, im Summer higeeng kennan groosse Reengmengen Murn und Ywerschwemmungen bwirken. De niaderschlogreichsten Geganden san as gsåmmte Oipmvurlånd sowias Tiroier Unterlånd, 's Ausserfern und da Bregenzerwoid. Durt foin bis zu 3.000 mm Reeng oder Schnee pro Jor (Durchschnit 900 mm). De Gebite mid d' niadrigsten Niaderschlogsmengen sans nerdliche niaderesterreichische Weinvirdl (Pulkautal) sowia aanige klaanerre Låndstrich im nerdlichen Burnglånd mid 400 bis 500 mm Joresniaderschlogsmenge.[10]

Im Fruajor und Herbst is vo Schneefoi bis hi zu groosser Wärme oiss meglich. Weil d' Toogestempratur im Juli und August ned söten auf und ywer 30 °C steing und d' Luftfeichtigkeid maastens ser hoch is, kummts oft zur Büdung vo Quöwoiken und in da Foing vom Oipmstau åschliassend zua am Weeder.

In d' letzten Jor is Esterreich, wia aa d' Nochbarländer, heiffig Opfer vo Weederkaprioln worn, de vo vü Experten auf a Klimaerwärmung zruckgfyrd wern (de Durchschnitstempraturn wern bständig noch om koaregird). Durch heftige Reengfälle hods mermois vaheernde Ywerschwemmungen und Vamurungen geem, de aa Todesopfer gfordert håm. Gleengtlich iss zu orkaanortige Styrme und gwoitige Schneefälle kemma, de dodazua gfyrd håm, daas vü Orte vo da Aussenwöd obgschniden worn und vamert Laawinen obgånga san. Ower aa Dyrrn hod as Lånd in d' letzden Jor heiffiger plogt.

Bevökerrung[]

Pfeil rechts Hauptartike: Demograafie vo Esterreich

Bevökerrungsentwicklung[]

Pfeil rechts Schaug aa: Zuawåndererfonds

D' erste Voikszälung, de d' heiding Kriterien entspricht, hod in Esterreich-Ungarn 1869/1870 stottgfunden.[11] Seid dozmois is d' Eiwonerzoi auf'm Gebit vom heiding Esterreich bis zur letzten Zälung de 1913 stottgfunden hod, vurm Beginn vom Ersten Wödkriag, steetig ågstieng.

Datei:Austria-demography.png

Bevökerrungsentwicklung vo d' letzten Jor (x1000)

Joresdurchschnitsbevökerrung laut da Statistik Austria:
1527 bis 1900
Daatum Eiwoner
Vorlage:SortKey 1.500.000
Vorlage:SortKey 1.800.000
Vorlage:SortKey 2.100.000
1754 2.728.000
1780 2.970.000
1790 3.046.000
1800 3.064.000
1810 3.054.000
1821 3.202.000
1830 3.476.500
1840 3.649.700
1850 3.879.700
1857 4.075.500
1870 4.520.000
1880 4.941.000
1890 5.394.000
1900 5.973.000
1910 bis 2009
Daatum Eiwoner
1910 6.614.000
1913 6.767.000
1919 6.420.000
1923 6.535.000
1930 6.684.000
1939 6.653.000
1951 6.935.000
1961 7.086.000
1971 7.500.000
1981 7.569.000
1988 7.697.000
1991 7.755.000
2001 8.043.000
2006 8.282.000
2007 8.315.379
2008 8.336.549
2009 8.355.260


De Bevökerrungszuanåm is zuaram beträchtlichm Teil auf d' Binnenwånderrung aus d' Kronländer zruckzfyrn. Noch'm ersten Wödkriag 1919, is d' Bevökerrung weeng d' Kriagsvalustt und Ryckwånderrung in d' ehemoling Kronländer um 347.000 Leit zruckgånga. Danoch iss bis 1935 wider kontinuirlich ågstieng. Bis 1939, wia d' letzde Zälung vurm zwaaten Wödkriag stottgfunden hod, is d' Bevökerrung auf 6,65 Millionen zruckgånga, weil a storke Auswånderrung ois Foing vom Esterreichischen Byrgerkriag sowia politische und rassische Vafoigung stottgfunden håm. Wia 1946 auf da Baasis vo de ausgeewanen Leemsmittlkorten d' ersten Eiwonerzoin noch Kriagsend ermittlt worn san, hod se a Eiwonerzoi vo guade siem Millionen ergeem, des an neichen Hechststånd bedeitt hod. De hochen Kriagsvalustt san durch d' Flychtlingsstreem ywerkompensird worn.

Bis 1953 san Flychtling und „Displaced Persons“ zum groossteil in eaner Haamad zruckgånga oder weidergwånderd, desweeng is d' Eiwonerzoi auf 6,93 Millionen zruckgånga. Hoche Geburtenywerschyss håm d' Eiwonerzoi seidher auf an neichen Heechststånd im Jor 1974 åwoxen lossen, ois 7,6 Millionen Leit in Esterreich gleebt håm. Noch aner Faasen vo da Stagnazion hod d' Eiwonerzoi vo Esterreich ob'm End vo de 1980er Jor erneit merklich zum steing ågfånga - desmoi aufgrund vo aner vastärkten Zuawånderrung, z. Bsp. weeng de Jugoslawienkriag. Zum Joresbeginn vo 2009 hod Esterreich an Bevökerrungsstånd vo 8,35 Millionen dareicht.[2]

Bevökerrungsbeweegung[]

Pfeil rechts Schaug aa: Auslåndsesterreicher
Datei:AustroAmericana Auswanderer.jpg

Wia Esterreich no a Auswånderrungslånd gweesen is: Esterreichisch-Ungarische Passaschiare auf am Schiffe in d' Vaanigten Stooten am Åfång vom 20. Jorhunderd.

's heidige Bundesgebit und insbsunderner Wean san scho in d' fuchzg Jor vurm Ersten Wödkriag s' Zü vo vü Zuawånderrer aus d' vaschinen Teile vo da Esterreichisch-Ungarischen Monarchie gweesen, bsunderst aus Beemen und Märn. De Zuawånderung hod bewirkt, dass Wean 1910 mer ois wia 2 Millionen Eiwoner ghobt hod. Im Ersten Wödkriag san Bewoner vo Galizien, dodrunter aa vü jydische Leit, vur da russischen Armee noch Wean gfloon.

Mim Zafoi vo Esterreich-Ungarn und da Gryndung vo da Tschechoslowakei 1918 san hunderdtausende Tschechen wieder zruck in eaner Haamat. Aus'm neichen, klaanen Esterreich san dånn bis zum zwaaten Wödkriag in da Reegl järlich mer Esterreicher aus- ois wia Ausländer eigwånderd. 1938/39 hods a Flychtlingswöön geem: Noch'm Åschluss vo Esterreich ans Deitsche Reich håm vü Leit, aa seid 1933 aus Deitschlånd eigwånderde, Esterreich valossen miassen, dodrunter san 140.000 jydische Esterreicher gweesen.

Politisch bdingte Eiwånderungswöön hods geem:

  • umara 1920 aus Ungarn (weeng byrgerkriagsortiger Ausanåndersetzungen),
  • 1933–1937 aus'm Deitschen Reich (weeng der NS-Diktatur),
  • 1956 aus Ungarn (noch da Niaderschlogung vom ungarischen Voiksaufstånds durch d' Sowjets),
  • 1968 aus der Tschechoslowakei nach'm Ende vom Prager Frialing.

Seim Beginn vom storken Wirtschofts- und Woiståndswoxtum, des Esterreich seid de fuchzger Jor zuaram woihoomden Lånd gmocht hod, hod se d' Wånderrungsbilanz umdraad: Gostorweiter san züd ågworm worn, spaader håm Esterreich oiwei wieder Flychtlingsstreeme daglångt, epper wärnd da Jugoslawienkriag noch'm Zafoi vo de Stooten. Aus da Tyrkei san vü Wirtschoftsflychtling noch Eiropa und dodamid noch Esterreich kemma.

Deitsche in Esterreich[]

In d' letzden Jor hod a vastärkte Zuawånderrung aus Deitschlånd noch Esterreich eigsetzt, weil d' Chancen auf an Orweitsblotz - epper in da Turismusbranche - ois greesser empfunden worn san oder wern.[12] Mim Beginn vo 2007 san de deitschen Stootsbyrger mid 109.000, noch d' Serm und Montenegrinern sowia de Tyrken, de drittgreessde ausländische Bevökerrungsgruppm in Esterreich gweesen.[13] Mim 1. Jänner 2008 håm 124.710 Deitsche Stootsågherige in Esterreich gleebt und san somid as erste Moi de greessde Ausländergruppm im Lånd worn, 2010 hod se de Zoi vo de Deitschen erneit auf 192.470 in Esterreich leewende Deitsche gsteigerd.[14][15]

Serm in Esterreich[]

Pfeil rechts Hauptartike: Serm in Esterreich

D' Serm büden an Teil vo da serbischen Diaspora in Esterreich und göten neem de Deitschen und de Tyrken ois de greessde Migrantengruppm vom Lånd. De genaue Gsåmtzoi vo de in Esterreich leewenden Leit mid serbischer Obståmmung werd vo aanige Quön auf guade 400.000 gschätzt.[16][17] Noch da esterreichischen Voikszälung im Jor 2001 håm domois an de 177.000 Serm in Esterreich (serbische Migranten sowia serbischstämmige Esterreicher), dodavo knoppe 80.000 in Wean, gleebt.[18] Laut neichere Schätzungen leem ywer 125.000 Serm in Wean.[16] D' ersten Serm håm se scho zua da Kaiserzeid in da Bundeshauptstod ågsiedlt, wia z. Bsp. im 18. Jorhunderd am Magdalenengrund. In greesserer Zoi san d' Serm in de 1960er, 1970er und 1980er Jor ois sognånnte Gostorweiter eigwånderd.

Tyrken in Esterreich[]

Pfeil rechts Schaug aa: Tyrken in Esterreich

D' esterreichischen Tyrken (tyrkisch: Avusturya´daki Türkler) wern sowoi de in Esterreich leewenden Leit mid tyrkischer Stootsågherigkeit ais aa esterreichische Stootsbyrger mid am tyrkischm Migrationshintergrund bzeichnet. Zurzeid (Stånd 2009) stööns – noch d' Deitschen und Serm – de drittgreessde Migrantengruppm in Esterreich, mid guade 150.000 tyrkische Stootsbyrger (ned midzööd san de Tyrken mid esterreichischm Poss).

Prognosen[]

Laut da Prognosen vo da Bundesåstoit Statistik Esterreich daraden se de Geburten und Sterbefälle in Esterreich no fyr epper 20 Jor d' Woog hoiden, danoch wern d' Geburten vuraussichtlich unter de Sterwezoin lieng, wos zuaram hechern Oitersdurchnit fyrn darad. Durch Zuawånderrung darad d' Bevökerrung bis zum Jor 2050 ollerdings auf guade 9,5 Millionen åwoxen.[19]

Netter in Wean, ois aanzing vo de nei Bundesländer, darad da Oitersdurchnit niadriger unds Bevökerrungswoxtum hecher sei ois im Bundesdruchnit. De neicheste Prognosen geet voram dreimoi schnellern Woxtum fyr Wean aus, ois wia ågnumma (24 stott 7 Prozent). Wean kunntad so 2031 wieder a Zwaa-Millionen-Stod wern. Dodraus kunntaden se Probleeme in da soziaaln Infastruktur und im Wonbau ergeem, wo bereits 2013 a järliche Bauleistung vo 10.000 Woneiheiten braucht wern.

Leemsdawortung[]

Pfeil rechts Schaug aa: Gsundheidsysteem in Esterreich

De durchnitliche Leemsdawortung in Esterreich hod 2005 bei d' Fraun 82,1 Jor und bei d' Månner 76,4 Jor (1971: Fraun 75,7 Jor, Månner 73,3 Jor) betrong. D' Kindersterwlichkeit hod 0,45 % betrong. D' Söbstmordrooten is tradizionö hoch: Etwoa 400.000 Esterreicher san generrö vo Depressionen betroffm, etwoa 15.000 pro Jor vasuachen se as Leem z' nemma; de Zoi vo de Suizidenten is in Esterreich doppet so hoch wia d' Vakersdoden: Olle sex Stund sirb a Esterreicher durch sei eigerne Hånd.[20]

Sproochen & autochtone Voiksgruppm[]

Datei:Oberwart - Felsőőr.JPG

Zwaasproochige Ortstofe im Burnglånd: Deitsch - Ungarisch

Datei:Großwarasdorf (Ortstafel).jpg

Zwaasproochige Ortstofe im Burnglånd: Deitsch - Krawodisch

Datei:Ludmannsdorf (Ortstafel).jpg

Zwaasproochige Ortstofe in Kärnten: Deitsch - Slowenisch

Pfeil rechts Hauptartike: Esterreichischs Deitsch, Boarische Sprooch
Pfeil rechts schaug aa: Portoi ywer d' Boarische Sprooch, Minderheitensproochen in Esterreich, Kärntner Slowenen, Burnglåndkrawoden, Burnglåndungarn

Deitsch is laut'm Artike 8 vo da Bundesvafossung (Bundesvafossungsgsetz/B-VG vo 1920) de Stootssprooch vo da Republik Esterreich. 's Esterreichische Deitsch - a hochsproochliche nazionaale Standardvarietät vo da plurizentrischen Deitschen Sprooch - is sozusong d' Muadersprooch vo epper 98 % vo de esterreichischen Stootsbyrger. 's esterreichische Hochdeitsch unterscheidt se im Wortschotz und da Aussprooch, ower aa durch grammatikalische Bsunderhiten vom Hochdeitschen des in Deitschlånd, da Schweiz, Luxmburg, Liachtenstaa oder åndre Deitsche Sproochgebite gredt werd. 's Esterreichische Werterbuach, in dem da Wortschotz zåmmgfosst is, is 1951 vom Unterrichtsministerium iniziird worn und steet seidher ois åmtlichs Reeglwerk ywerm Duden.

Im oitätlichm Leem werd ower stott da deitschen Hochsprooch aane vo de vün boarischen- bzw. alemmannischen Dialekte greedt. Boarisch werd in seine Variazionen fost im gånzen Bundesgebit (bis auf Vorarlberg und'm tiroier Ausserfern), mid aner Sprecherzoi vo guade 7 Millionen, greedt. Alemannisch werd vuroim in Vorlarlberg und'm tiroier Ausserfern vo guade 300.000 Leit greedt.

Vo de autochtonen Voiksgruppm, de guade 2 % vo de esterreichischen Stootsbyrger ausmochen, håm leediglich de Kärntner Slowenen, Burnglåndkrawoden sowia de Burnglåndungarn, an åspruch auf muadersproochlichm Unterricht und Beherdenvaker. Burnglåndkrawodisch und slowenisch san zuasätzliche Åmtssproochen in de Vawoitungs- und Grichtsbezirke vo da Steiermork, 'm Burnglånd und Kärnten mid ner krawodisch oder slowenischen bzw. gmischten Bevökerrung. Weiders is in aanige Gmaanden vom Burnglånd Ungarisch neem Deitsch gleichberechtige Åmtssprooch.

Aa Romanes, de Sprooch vo da Voiksgruppm vo de Roma, is a stootlich ånerkånnte Minderheitensprooch. Eemso vahoit sa se mid Tschechisch und Slowakisch. De esterreichische Gebärdensprooch ist vafossungsrechtlich ånerkånnt. A weiderne, quasi autochtone esterreichische Minderheitensprooch, is as Poinische, des ower ned ois nazionale Minderheitensprooch ånerkånnt is, obwoi de Poin scho seid da Koaserzeit in Esterreich leem.

De jeweiling Bezeichnungen vo da Republik Esterreich in de Låndessproochen lauten wia foigt: Hochdeitsch: Republik Österreich, Alemannisch: Republik Öschtriich, Kroatisch: Republika Austrija, Slowenisch: Republika Avstrija, Ungarisch: Osztrák Köztársaság, Tschechisch: Republika Rakousko, Slowakisch: Rakúska republika, Poinisch: Republika Austrii.

Glaam[]

Pfeil rechts Schaug aa: Gschicht vom Kristentum in Esterreich, Ånerkånnte Religionen in Esterreich, Religionsfreiheid in Esterreich, Remisch-Katholische Kirchen in Esterreich, Evangelische Kirchen A.B. in Esterreich, Evangelische Kirchen H.B. in Esterreich, Evangelische Kirchen A. und H.B. in Esterreich, Oidkatholische Kirchen in Esterreich, Baptisten in Esterreich, Buddhismus in Esterreich, Hinduismus in Esterreich
Ywersicht: greessde Religionsgmaanschofen in Esterreich 1951 – 2009[21][22][23]
Jor Gsåmt-
bevökerrung
Katholiken Åteil Evangelische Kirchen Åteil Islam Åteil Konfessionsloos,
one Ågob
Åteil
1951 6.933.905 6.170.084 89,0 % 429.493 6,2 % 264.014 3,8 %
1961 7.073.807 6.295.075 89,0 % 438.663 6,2 % 266.009 3,8 %
1971 7.491.526 6.548.316 87,4 % 447.070 6,0 % Vorlage:022.267 0,3 % 321.218 4,3 %
1981 7.555.338 6.372.645 84,3 % 423.162 5,6 % Vorlage:076.939 1,0 % 452.039 6,0 %
1991 7.795.786 6.081.454 78,0 % 338.709 5,0 % 158.766 2,0 % 672.251 8,6 %
2001 8.032.926 5.915.421 73,6 % 376.150 4,7 % 338.988 4,2 % 963.263 12,0 %
2008 8.350.000 Vorlage:0Vorlage:05.579.493[24] 66,8 % Vorlage:0Vorlage:0328.346[25] 3,9 % k. A. k. A. k. A. k. A.
2009 Vorlage:0Vorlage:08.376.761[26] Vorlage:0Vorlage:05.530.000[27] 66,0 % Vorlage:0Vorlage:0325.314[28] 3,9 % k. A. k. A.


Datei:Mariazell Basilika 3.jpg

De Basilika vo Mariazö, da bedeitendste katholische esterreichische Pügerort

Noch d' Ergebniss vo da Voikszälung vo 2001[29] håm se domois 73,6 % vo da Bevökerrung zur remisch-katholischen Kirchen und 4,7 % zua aner vo de evangelischen Kirchen (ywerwiangd Augschburger Bekenntnis, sötaner Helvetischs Bekenntnis). Epper 180.000 Kristen, des san 2,2 % vo da Bevökerrung, san Midgliader vo orthodoxe Kirchen gweesen. Zur Oidkatholischen Kirchen håm se guade 15.000 Gleibige bekånnt, des san guade 0,2 % vo da Bevökerrung. Wia aa in Deitschlånd san de Midgliaderzoin vo de Kirchen ryckleiffig, am End vom Jor 2009 hod de Zoi vo de Katholiken mid 5,53 Mio. vo 8,376 Mio. Eiwoner netter mer 66 % oder guade zwaa drittl vo da Bevökerrung betrong.[30] Relatiav greesser is da Ryckgång bei de evangelischen Kirchen gweesen, grod amoi 3,9 % håm se im Jor 2008 no ois Midgliader zua aner vo de Evangelischen Kirchen in Esterreich bekånnt.[31]

De greessde ned-kristliche Glaamsgmaanschoft in Esterreich is da Islam. Guade 340.000 Leit, des san 4,3 % vo da Bevökerrung, ghern am muslimischen Glaam å (da Islam in Esterreich is seid 1912 a ånerkånnte Religionsgmaanschoft).


Datei:Stadttempel Vienna August 2006 002.jpg

Da jydische Stodtempe in Wean

Zum Judentum håm se 8.140 Leit bekånnt. De ywerwiangde Merheit dodavo, guade 7.000 Leit, leebt in Wean. Noch Ågoom vo da Israelitischen Kuitusgmaand vo Wean sans esterreichweid 15.000 Leit. Zum Buddhismus, der in Esterreich 1983 ois Religionsgmaanschoft ånerkånnt worn is, bekennan se guade 10.000 Leit. Zum Hinduismus, der in esterreich ois eitrogane religiese Gmaanschoft güt, bekennan se laut da Voikszälung vo 2001 3.629 Leit.

20.000 Leit san aktiave Midgliader vo de Zeing Jahova. Eaner gsetzliche Ånerkennung ois Religionsgmaanschoft is im Mai 2009 bschlossen worn.

Epper 12 % vo da Bevökerrung (za. 1.002.400 Leit) ghern kaaner vo de in Esterreich gsetzlich ånerkånnten Religionsgmaanschoften å. Schätzungen ergeem an Prozentsotz vo 18 - 26 % de Atheisten und Agnostiker san, des san za. 1.471.500 bis 2.125.500 Leit). Ma vamutt, dass der Prozentsotz ower weid hecher is.[32]

Identität[]

Pfeil rechts Hauptartike: Esterreichische Identität

Auf Grund vo politischen, sproochlich-kuiturön und ideologischen Bedingungen, derertweng Esterreich seid'm Mittloiter maast ois Teil vo aner deitschen Identität aufgfosst worn is, hod de Entwicklung vo an eingständing esterreichischen Nazionalbewusstsein erst geng d' Mitten vom 20. Jorhunderd eigsetzt.[33][34] Da Ywerbegrif „esterreichische Nazion“ hod se ois Bezeichnung fyr kollektive kuiturelle, soziaale, historische, sproochliche und ethnische Identitäten, de se auf'm Gebit vo da Republik Esterreich entwicket und de zum Zåmmgherigkeitsgfü vo da esterreichischen Bevökerrung gfyrd håm, eibyrgerd.

Erste esterreichische Wir-Identitäten san bereits im Friamittloiter entstånden. Zua da Zeid vo da Hobsburgermonarchie, hod se de kollektiave Identifikazion hauptsächlich auf d' Dynastie beziahungsweis auf'n Monarch sowia auf kuituröe Eingschoften, de ois deitsch empfunden worn san, konzentrird. In dem Zåmmhång siagt da Bruckmüller Ernst an Åsotz fyr d' Entwicklung vo „zwaa deitsche Nazionen“.[35] Des Dilemma hod noch'm Zåmmbruch vo da Monarchie schliasslich zu aner „fundamentaln kollektiavm Identitätskrise“ gfyrd[36], de aa ois Midgrund fyrs Scheitern vo da Ersten Republik vastånden werd und de schliasslich aa zum Åschluss ans Deitsche Reich gfyrd hod.

Boid noch'm Åschluss und wärnd'm Kriag hod se ower in månche Gsöschoftsteile a esterreichische Identität zum entwicken ågfånga, de vuroim durch Opposizionshoitung zum NS-Regime und'm Hiblick auf d' Kriagsniaderlong z' erklärn is. A wichtige Identitätsfikazionsroin büidt dessweng aa da esterreichische Wiederstånd geengan Nazionoisozialismus. Mid dem Sinneswåndl hod da deitsche Politolog Löwenthal Richard 'n Spruch „Die Österreicher wollten Deutsche werden - bis sie es dann wurden“ prägt.[37]

Auf da braaden Baasis hod se's esterreichische Nazionalbewusstsein ower erst noch'm Kriagsend entwicket. Dodazua håm politische und wiaraa gsöschoftliche Erfoige wia da Obschluss vom Stootsvatrog und da Wirtschoftsaufschwung in de 1960er Jor beitrong. Heid iss Vurhåndensei vo aner esterreichischen Nazion, bwz. vom esterreichischen Voik, ywerwiangd kaa Teema mer und ånerkånnt.[38][39]

Schau aa unter[]

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Weblinks[]

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Referrenzen[]

  1. Statistik Austria: Esterreich innerhoib vo da EU
  2. 2,0 2,1 http://www.statistik.at/web_de/presse/045362
  3. Human Development Report 2010 (PDF), obgruaffm am 28. November 2010
  4. Statistik Austria – Bevökerrung noch de Bundesländer Q2 2010
  5. Manfred A. Fischer: Ein Hauch Orient – pannonische Vegetation und Flora, in: Natur im Herzen Mitteleuropas, 2002, ISBN 3-85214-776-X.
  6. M.A. Fischer, K. Oswald, W. Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. Dritte Auflage, Land Oberösterreich, Biologiezentrum der OÖ Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.
  7. Online-Ywersicht bei www.umweltbundesamt.at
  8. http://www.univie.ac.at/dieuniversitaet-online/beitraege/news/meteorologinnen-auf-der-spur-des-grunloch-phanomens/69/neste/27.html
  9. 9,0 9,1 Zentraalåstoit fyr Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) obgruaffm am 1. Mai 2009
  10. Skoda, Lorenz: Hydrologischer Atlas Österreichs, 2003
  11. schaug dodazua aa d' Listen vo d' Voikszälungen in Esterreich
  12. Statistik Austria: Zuawånderrung nimmt ob, Die Presse vom 28. Juni 2007
  13. Bevökerrungsstånd 2007 Statistik Austria, September 2007
  14. Mehr Deutsche als Türken Ausgob 4/2008 obgeruaffm am 17. Feewer 2010
  15. http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/bevoelkerungsstruktur/bevoelkerung_nach_staatsangehoerigkeit_geburtsland/index.html Statistik Austria: Bevökerrung noch Stootsågherigkeit, 2010, obgruaffm am 02. Feewer 2010
  16. 16,0 16,1 Katholische Presseagentur Österreich
  17. Srbi u Austriji traže status nacionalne manjine
  18. Statistik Austria - Bevökerung noch demograafische Merkmole
  19. Statistik Austria: Bevökerrungsentwicklung 2006 bis 2050
  20. http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dssid=4170&dsmid=66602&dspaid=507401
  21. Statistik Austria: Bevökerrung noch 'm Religionsbekenntnis und Bundesländer 1951 bis 2001 (obgruafm am 16. Jänner 2009)
  22. Katholische Presseagentur Österreich: Katholikenzahl blieb in Österreich 2008 weitgehend stabil
  23. Statistik der katholischen Kirche in Österreich 2003 2008 (obgruaffm am 16. Jänner 2010)
  24. Statistik vo da katholischen Kirchen in Esterreich 2003 - 2008
  25. {ge} Zoin und Fakten vo da Evangelischen Kirchen in Esterreich 2001 - 2008
  26. Bevökerrung vo Esterreich 4. Quartaal 2009, (obgruaffm am 16. Jänner 2010)
  27. 5,53 Millionen Menschen sind katholisch (obgeruaffm am 16. Jänner 2010)
  28. {ge} Zahlen und Fakten der Evangelische Kirche in Österreich 2001 - 2009 Obgruaffm am 14 Feewer 2010
  29. Statistik Austria: Volkszälung vo 2001
  30. Oweresterreichische Nochrichten vom 13. Jänner 2009
  31. Zoin und Fakten zua da Evangelischen Kirchen in Esterreich 2001 - 2008
  32. Vorlage:Cite web
  33. Vortrag von Rudolf Burger
  34. The Library of Congress – Country Studies: Austria
  35. Ernst Bruckmüller: Die Entwicklung des Österreichbewusstseins, Joanneum – Demokratiezentrum
  36. Ernst Bruckmüller in: Österreichische Galerie Belvedere: Das neue Österreich, Wien 2005, S. 242.
  37. diepresse.com
  38. Eric Frey, Schwarzbuch USA, Frankfurt am Main 2004, S.348.
  39. derstandard.at

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